Und die Gewinner sind…

Blogger schenken Lesefreude 2014Ihr Lieben, das ist ja der Hammer, wie viele bei “Blogger schenken Lesefreude” hierher gefunden haben! :D Und wirklich beinahe alle eine Sternchenantwort – ‘Paula Anders’ ist natürlich die richige Lösung und sie wäre garantiert stolz auf Euren Detektivsinn! ;)

random.org hat gesprochen und folgende Gewinner für die fünf Exemplare von “Mord & Schokolade” erkoren:

* Petra von fantasticbooks
* Sami
* Dunkles Schaf
* Sabine S.
* Melpomene K.

Gratulation! Die Gewinner bekommen in Kürze eine Mail von mir und ich werde mich natürlich am Wochenende zwischen Schoko-Workshop und “A Mörda Frühling” Krimifestival darum kümmern, dass die Bücher auf den Postweg kommen.

Bei soviel Beteiligung bin ich natürlich ganz hingerissen, bald wieder ein Gewinnspiel zu starten und ich hab da auch schon so eine Idee… Schaut also ganz bald wieder vorbei oder auch auf meine Facebook-Seite, dort findet Ihr alle aktuellen Aktionen und Lesetermine.

Blogger schenken Lesefreude!!!

Blogger_schenken_Lesefreude_2014Es ist endlich so weit, es ist Welttag des Buches und damit auch endlich wieder “Blogger schenken Lesefreude”-Tag. Nachdem es im letzten Jahr so eine tolle Aktion war, die soviel positive Stimmung und eine ganze Welle von Begeisterung verbreitet hat, gingen schon vor Monaten die Anmeldungen bei den fleißigen Organisatoren ein – und seit Wochen ist die Vorfreude in der ganzen Blogosphäre und besonders auch auf der “Blogger schenken Lesefreude” facebook-Seite zu spüren. Ich habe beim Schreiben dieses Posts wahrlich eine Gänsehaut… Es ist ein klein wenig wie “Toyrun” fahren. Auch mein alter, kleiner Blog ist bei etwas Großem, Wundervollen mit dabei. Auch ich darf Menschen Freude bereiten. :)

2014-04-22 19.35.33Dieses Jahr vergebe ich hier fünf Exemplare meines Debüt-Krimis “Mord & Schokolade”.

Wer eines der fünf Bücher haben möchte, schreibe bitte einen Kommentar hier zu diesem Posting. Für ein Sternchen bei der Einreichung verratet Ihr mir, wie die “Heldin” in “Mord & Schokolade” heißt.

Und jetzt wünsche ich allen Teilnehmern viel Glück bei der Auslosung, einen ganz wundervollen Welttag des Buches und vor allem stets viel Lesefreude!

Die Gewinner des Ostergewinnspiels stehen fest! :)

OstergewinnspielZur Feier des Osterfests und der über 300 Fans auf meiner Facebook-Seite hat random.org eine Glücksfee springen lassen und diese hat aus allen Antworten auf Facebook und hier im Blog drei Gewinner gekürt. Die drei Exemplare von “Mord & Schokolade” gehen an… *trommelwirbel*… Janina, Gelinde und mabuerele. Herzlichen Glückwunsch!!! :D

Ihr erhaltet eine eMail zwecks Adressen für den Versand der Bücher.

Tipp: Wem das Losglück bislang nicht hold war, hat morgen noch eine Chance, denn da ist Welttag des Buches und die Aktion “Blogger schenken Lesefreude” wartet hier im Blog mit fünf weiteren Exemplaren von “Mord & Schokolade” auf Euch! :)

Tipp2: Auf LovelyBooks startet bald eine Leserunde zum Buch. Ihr seid alle herzlich eingeladen, mitzulesen und natürlich auch, mitzudiskutieren. :)

Ostergewinnspiel!

Zur Feier des Tages – und der bereits über 300 Fans auf meiner Facebook-Autorenseite – verlost das Osterschaf 3 Exemplare von “Mord & Schokolade”! Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist eine kleine Frage zu beantworten:

Wie heißt die Chocolaterie, die im Hildesheimer Umgestülpten Zuckerhut tatsächlich residiert?

Frohe Ostern 2014Ich kann zumindest verraten, dass der kleine Laden die Vorlage für Paulas Bittersweet darstellt und ganz hervorragende handgeschöpfte Schokoladen und selbstgerösteten Kaffee verkauft. Irgendwoher muss die Inspiration ja kommen… ;)

Die Gewinner werden nach Ostern hier und auf meiner Facebook-Autorenseite bekanntgegeben. Und jetzt viel Glück und Euch allen ein schönes Osterfest mit Euren Lieben!

BrainRead – Lesen wie die Schweden

Mein NaNoWriMo hat tatsächlich eine Lücke – vier (!) Tage Fortbildung hintereinander. Am Wochenende zwei Tage NLP-Basic Seminar mit einigen sehr interessanten Selbsterkenntnissen, gefolgt von zwei Tagen BrainRead. Und das hatte es in sich!

BrainReadIch hatte das Vergnügen, das Zwei-Tage-Seminar beim BrainRead-Autor Göran Askeljung besuchen zu dürfen. (Für alle Schwedisch-Analphabeten wie mich: der Vorname spricht sich “Jöran”.) Abgesehen davon, dass es äußerst kurzweilig war, war es auch durchaus anstrengend; das aber positiv! Schließlich werden gerade sehr alte Gewohnheiten abtrainiert. Wie man Lesen gelernt hat, nämlich. Nix mehr mit Wort-für-Wort-Rumdruckserei mit vielen Rücksprüngen (Regressionen genannt) und einer freundlichen inneren Stimme, die einem nebenbei alles nochmal vorliest, was man grad schon gesehen hat. Das bremst uns nämlich auf ca. 200 wpm (words per minute / Wörter pro Minute) ein, mit denen wir dann etwa 5,5 Stunden unseres Arbeitstages dann mit “Lesen” verplempern. Nein, das muss man schon sein lassen, wenn man es den skandinavischen Pisa-Gewinnern nachmachen will.

Skandinavische Schüler haben uns eines voraus: Originalfilme mit Untertiteln. Offenbar sind Schwedisch, Finnisch und Co. nicht so DIE Zielsprachen, wenn es darum geht, Serien und Filme zu synchronisieren. Aber was im ersten Moment wie ein ziemlicher Nachteil erscheint, hat einen entscheidenden Vorteil: Skandinavier lesen einfach anders: in “Chunks”, also Wortgruppen. Diese praktischen kleinen Blöcke, die unter dem Fernsehbild eingeblendet werden, sind ihr Schlüssel zum Erfolg. Sie lesen einfach immer so. In Blöcken. Kein Zurück, keine Zeit für eine innere Stimme. Und die gilt es für alle Synchronisationsverwöhnten erst einmal, zu überwinden!

Dass es irgendetwas mit den Untertiteln im Fernsehen auf sich hat, haben auch Langzeitstudien in Indien gezeigt. Dort gibt es bereits seit 15 Jahren gleichsprachige (!) Untertitel im Fernsehen. Also jede Sendung, die dort läuft, wird in derselben Sprache schriftlich unterlegt. Abgesehen vom praktischen Nutzen für alle Gehörlosen hat es sich nun herausgestellt, dass deutlich mehr indische Kinder bereits vor dem Schulstart lesen können. Generell dürfte die Analphabetenrate ziemlich gesunken sein. Fand ich schon spannend. Und erstaunlich, dass da die deutschsprachigen Länder noch nicht drauf gekommen sind, denn die Menschen mit Leseschwierigkeiten sollten ja eigentlich eh dieselben sein, die – nicht zuletzt deswegen ja – den Fernseher nutzen. Und für alle anderen wäre es eine Nebenbei-Fortbildung im schnelleren Lesen.

Also, Lesen mit “Stützrädern” war vorgestern. Gestern war Seminarstart, und da hieß es dann:

  • Regressionen bewusst unterdrücken
  • in Wortgruppen lesen
  • schneller lesen, als die innere Stimme noch mitkommt
  • Und trotzdem ich dann gestern Abend ganz dringend erst einmal eine Pause brauchte, muss ich wirklich sagen: Es hat sich gelohnt! Von schlappen 164 wpm im ersten Lesetest gestern früh kurz nach dem ersten Kaffee, auf grandiose 704 wpm heute Nachmittag im freien Lesen war schon ein echter Durchbruch! Freies Lesen war dann Nils Holgerson entspannt nach der Kaffeepause schmökern und sich dabei unbeobachtet fühlen, aber auch der “echte Lesetest” mit einem Sachtext am Schluss brachte immerhin noch 525 wpm. Alter Schwede! Ich bin total überrascht, wie schnell man die “Stützräder” wirklich ablegen kann. Jetzt “nur noch” jeden Tag zehn Minuten investieren, um das “neue Lesen” auch brav zu üben, dass es sich einschleift und eventuell noch etwas mehr rauszuholen ist. 1.000 wpm sind schon drin. Und physisch machbar sind sogar 2.000, aber übertreiben muss man ja nun wirklich nicht. ;)

    Das Überraschende ist vor allem, dass nicht etwa die Merkquote des Gelesenen in die Knie geht, wenn man schneller liest, wie man meinen könnte. Ganz im Gegenteil! Ich habe es selber gemerkt: ich lese schneller und merke mir viel mehr vom Text. Offenbar weil mein Gehirn beim Schnell-Lesen einfach weniger Zeit zum Abschweifen zu anderen Themen hat und sich so viel intensiver mit dem Gelesenen beschäftigt. Sobald ich meine innere Stimme wieder höre oder merke, dass ich abschweife, lese ich wieder schneller und schon kann ich die an den Lesetest anschließenden Fragen zum Text viel besser beantworten. Erstaunlich!

    Besonders interessiert mich ja auch die BrainRead-App. Für Android gibt es bereits die englischsprachige Betaversion im Google PlayStore, die iOS-Version sollte innerhalb der nächsten Tage verfügbar sein, eingereicht ist sie jedenfalls bereits. Und die deutsche Variante folgt in den nächsten Wochen. Anschließend an den Kurs durfte ich die iOS-Version auf Görans iPad bewundern. Es ist quasi der komplette Kurs drin. Augenübungen, Lesetests und Balkenübungen (Die fiese Übung, die wir immer gleich nach jeder Pause machen mussten, wo man beim Lesen dann von einem Balken “verfolgt” wird, der wie PacMan dann die Zeilen frisst!). Sogar ein Fixierungstest, der anhand der Frontkamera aufzeichnet, wie viele Fixierungen und auch Regressionen man beim Lesen so macht! Also, ob man mit den Augen an jedem Wort hängenbleibt und wie oft man dabei dann noch einmal zurückspringt, oder immer mehrere Wörter (also eine Wortgruppe) liest und dann zur nächsten weitergeht. Eine so umfangreiche Schnell-Lese-App hab ich bislang nicht gesehen. Bislang hatte ich nur ausgiebigere Erfahrungen mit der “Schneller Lesen”-App gemacht und die fand ich zum Schluss schon sehr fad, weil sich so viel wiederholt. Bei der BrainRead-App kann man dagegen nach acht absolvierten Lektionen dann sogar seine eigenen Texte komplett reinladen. Bei Schneller Lesen ging das gerade mal begrenzt aus der Zwischenablage und das hat bei mir leider nie so wirklich funktioniert. Ich bin also schon sehr gespannt und werde natürlich berichten, sobald ich meine morgendlichen Zugfahrten demnächst dann hoffentlich sinnvoll nutze. :)

    -> zur Homepage BrainRead.com
    -> zur Facebook-Seite von BrainRead
    -> zum Buch “BrainRead”

    a day for books…

    "goodlines" by Lois Ward

    Toronto, Kanada. Hochzeitsreise (etwas verspätet), zweiter Tag. Nach einem überraschend süßen Frühstück (Mousse auch Chaucolat aus dem Gläschen = Instant-Karies) ging es los Richtung Downtown. Architektonisch ist Toronto… nennen wir es mal “flexibel”, was den Besuch hier an jeder Ecke spannend macht. Genauso die Belegung der benachbarten Ladenlokale: coin laundry neben designer furniture neben convenience mart neben psychic studio neben health care neben tattoo studio. Und an jeder zweiten Ecke ein Starbucks. Vor allem psychic und tattoo studios gibt’s in etwa so viele wie Starbucks Filialen. Sehr faszinierend. :)

    Chapters - World's Biggest BookstoreEiner meiner fixen Reisepunkte war das “Chapters – World’s Biggest Bookstore”. “Faszinierend” ist zu wenig gesagt. “Dürfte ich bitte für den Rückflug einen eigenen Container für Bücher bekommen?” träfe es besser. Und erfreulich gut sortiert! Nicht nur, dass es zu quasi jedem Thema etwas gab, auch die einzelnen Titel waren erfreulich vielfältig gewählt.

    Kleiner Teil der Abteilung "Kreatives Schreiben" im ChaptersMich hat ja die komplette Abteilung zum Thema “Kreatives Schreiben” sehr begeistert. Die zu “Stricken” natürlich auch. ;) Und die Zeitschriftenabteilung hätten wir vermutlich nicht einmal in unserer Wohnung untergebracht. Unglaublich! Übrigens war auch dort ein ganzes Regal zum kreativen Schreiben dabei. Wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, wäre mir spätestens hier aufgegangen, dass kreatives Schreiben und Schreiberlinge am amerikanischen und kanadischen Markt einen völlig anderen Stellenwert haben.

    Nachdem mich der Mann dann nach einer guten Stunde wieder aus dem Laden rausgezerrt hatte, liefen wir dann ein paar Meter weiter einer älteren Dame über den Weg, die uns an einer Ampel ansprach, ob wir nicht zufällig Touristen wären – ob Markus’ gezückter Kamera vermutlich nicht völlig aus der Luft gegriffen. Sie machte uns dann darauf aufmerksam, dass zwei Häuserblocks weiter gerade ein “Bücher Festival” stattfände, das sicher spannend wäre, zu besuchen. Aha. Bücherfestival. Na gut, Bücher sind nie verkehrt und unser Programm für den Tag war eh noch recht leer, also machten wir uns auf den Weg.

    The Word on the Street Festival - zumindest ein Teil davonDas Bücher Festival entpuppte sich dann als ein Straßenfest vom Ausmaß einer dreiviertel Frankfurter Messehalle, bei dem gefühlt sämtliche Autoren Kanadas und mindestens ein Drittel aller amerikanischen anwesend waren, dazu ein Viertel aller Verlage und diverse Verbände, Interessengruppen und Kunsthandwerker. Das “The Word on the Street” Festival ist gigantisch! Und dabei völlig entspannt. Wie ein nettes Straßenfest eben. Dabei Lesungen und Signierstunden und viele Plakate, Banner und sonstigen Materialien, die alle Messages im Sinne von “hail the author” tragen. Grandios.

    The World on the Street FestivalDa fühlt man sich gleich viel besser. Nicht so wie am deutschsprachigen Buchmarkt, wo der Autor völlig in den Hintergrund rückt und die Verlage allen “Ruhm” einheimsen. Nein, hier sind die Autoren die “Helden des Buch-Alltags”. Infos zu “Schreib Dein Buch” über “Verlag sucht Neuautoren” und die diversesten Formen von Selfpublishing bis zu “hier lernen Sie die echten Autoren kennen” lauern an jedem Stand. Ein ganzer Abschnitt des Festes war für Autoren bestimmt – der “Writer’s Block”. *g* Ich liebe Wortspiele. ;)

    Luba Lesychyn "Theft by Chocolate"Wie es der Zufall so wollte, fand ich irgendwann vor dem Stand von Luba Lesychyn, der Autorin von Theft by Chocolate. Wir haben sehr nett geplaudert – Schokoladenautoren unter sich ;). Ihr Buch habe ich natürlich gleich hinterher in der eBook-Ausgabe gekauft; Übergepäckt lässt grüßen. Ich bin schon sehr gespannt, was und wie sie so schreibt.

    Und ins “Chapters” müssen wir dann gegen Ende der Reise auch nochmal rein und jedes Gramm und jeden Zentimeter, der im Gepäck noch frei ist, mit Büchern anfüllen. *ggg* Wobei ich mich schon frage, ob sie “Shakespeare in Action” Leute davon ausgehen, dass ein Buch quasi tot ist, wenn es denn gelesen wurde und ob mein erwähnter Extra Container dann für Lebendtransporte geeignet sein muss – read or alive! ;)

    Shakespeare in Action