So schön kann Recherche sein…

Letztes Wochenende waren wir zu Besuch bei lieben Freunden in Köln. Nachdem das Wetter leider eher zum Weglaufen war, haben wir uns dann ab Samstag Mittag die Stadt von innen angeschaut und kamen so am Sonntag dann auch ins Schokoladenmuseum. Grandios, die beste Idee, die wir je hatten. Gut, nach drei Stunden drinnen haben wir hinterher erst einmal einen Zwischenstop an der Pommesbude davor machen müssen, aber irgendwas ist ja immer…

Aber wie ihr ja bereits mitbekommen habt, war der Besuch nun nicht bloße Sonntagsbeschäftigung – also für mich nicht, für alle anderen schon. ;) Ich hab mich derweil über alles, was mit Schokolade zu tun hat, informiert. UND eine eigene Schokolade kreiert: Erdbeer-Vanille-Kaffee. War sehr lecker, die Woche hat sie tatsächlich nicht überlebt. ;) Nunja, Ausfälle gibt’s immer.

Heute bin ich dann “durch Zufall” in den 3SAT Thementag über Schokolade und Mehlspeisen hineingeraten – einige interessante Information und eine ganze Reihe an informativen Links… Ich liebe es, wenn sich Dinge fügen. ;)

Mit gewissem Grundwissen kann ich mich demnächst also ins Wiener Schokoladenmuseum begeben, mal sehen, ob es mehr kann, als die “Verkaufsshow”, die man ihm so üblicherweise nachsagt. Und dann muss ich natürlich noch einmal nach Hildesheim und mich vor Ort einmal umsehen, was es da noch so alles zu erfahren gibt!

Bis dahin hier ein paar Beweisbilder vom letzten Sonntag in Köln. Viel Spaß!

Edit: Enttäuschenderweise hatte der gesamte Museumsshop in Köln kein einziges Buch über Schokolade, obwohl zwei der Kuratoren – wie ich später herausfand – durchaus ein Buch darüber geschrieben haben. Schoki aus aller Herren Länder, aber kein einziges Fitzelchen Infomaterial. Bin ich froh, dass es das Internet und Amazon gibt.

56 Seiten

Soviel hat mein Manuskript mittlerweile und ich bin momentan noch ganz happy, wie sich die Handlung entwickelt. Egal wie detailliert man plottet, es kommt ja doch immer noch etwas anders, als geplant. Bin aber momentan mal wieder tas als nächstes passiert und wie man dann Plan und Charaktäre zusammenbringt. ;) Ich kann’s kaum erwarten, bis endlich die Rohfassung steht! *hibbel*

May the 4th … be with your plot!

Gestern war internationaler Star Wars Day, den ich im Eifer des Gefechts gestern total verschwitzt habe, denn gestern war auch Schreibmarathon-Tag! :)

Ob’s an der “force” lag, an der beflügelndenden Atmosphäre mit sonnenbeschienenem, grünem Innenhof oder ob es einfach nur an der Zeit war, sei’s wie es sei. Ich habe endlich mein Opfer. Mausetot und jemand war’s. Alles wunderbar. Die letzten Teile, die zum Plotting-Glück noch fehlten sind endlich da. Danke Anni und allen Workshopteilnehmern, die so konstruktives Feedback geliefert haben! Ich kam auch ganz beflügelt heim und wollte gleich weiterschreiben, aber da kam mir erst noch das Leben in die Quere – mit Aufräumen und Saubermachen und so. Aber: heute ist ja auch wieder ein Tag! :)

10 Zeichen…

Zehn unmissverständliche Zeichen dafür, ein Schreiberling zu sein (oh so true!!! ;) ):

  • You constantly edit. Whether it’s while you’re driving down the street and pass a misspelled sign, or grammatical errors in Facebook posts, you fix errors constantly in your mind — and sometimes not so silently.
  • You’re highly observant. And not only do you notice things all the time, but you file them away in your I could write about this later folder.
  • You often ask, “How could I describe this?” You don’t ignore your life experiences — everything from walking outside during a torrential downpour, to burning yourself while cooking, to taking the first bite of a piping-hot homemade chocolate chip cookie can be used in your writing, and you often pause to think about how you would describe it in words.
  • You have a hyperactive imagination. There’s never a dull moment in that head of yours — your imagination is always working on overtime to keep you entertained and give you fresh ideas.
  • You feel inspired to write after reading a good book. Enough said.
  • You often daydream about your WIPs. Your characters never completely leave you — they walk alongside you throughout the day and give you new ideas when you least expect it.
  • You feel guilty if you haven’t written anything in a while. What a “while” is depends, but after a writing hiatus, a part of you begins to demand that you get back to the keyboard and reprimands you if you don’t.
  • Grammar jokes are funny. Well, they are.
  • You can’t get enough books. After all, every new book is a couple hours worth of inspiration.
  • You keep doing this writing thing. It doesn’t matter if you’re not published, if no one else cares if you continue to write, if you don’t make a penny off of the words that you put on the page — none of that matters, because you’ll continue to write anyway.
  • via writers write

    Mehr Lesefreude für meine Leser!

    Blogger schenken LesefreudeIch war zu schnell. Alle verlosen morgen ihre Bücher, nur ich war zu schnell… So geht das natürlich nicht! Also lege ich noch ein Buch oben drauf, das ich am 30.4. – also morgen, zum korrekten Verlosungszeitpunkt – nochmal extra vergebe.

    Also gleich die Chance nutzen und im Blog einen Kommentar zu diesem Post hinterlassen!!! Die anderen beiden Gewinner haben ihre Bücher auch noch nicht – ich habe es nicht vergessen, aber es sollen zumindest alle zugleich am richtigen Tag ihre Gewinne bekommen (bzw. das Mail dazu).

    Alles Gute ist drei, also gibt es noch:

    David Safier: Plötzlich Shakespeare

    David Safier: Plötzlich Shakespeare
    ZWEI SIND EINER ZU VIEL! Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Wir schreiben das Jahr 1594, und Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

    Buchgeschenke!

    Blogger schenken LesefreudeDas war wirklich eine tolle Aktion und ich freue mich, nun auch zwei Mal Lesefreude verschenken zu dürfen. Gewonnen haben dank random.org:

    Berndt Schulz: Die verzauberten Frauen: Bellis
    Helmut Barz: African Boogie: Monika

    Ihr bekommt am Abend noch ein Mail von mir wegen der Adressen und Eure Bücher gehen dann spätestens am Wochenende auf den Postweg. :)

    Ich hoffe ja jetzt bereits, dass die Aktion im nächsten Jahr wiederholt wird. Es war mir wirklich eine Freude, den Tag über zuzusehen, wie die Meldungen um die Welt und durch die Blogosphäre gingen…

    Euch allen vielen Dank für’s Mitmachen und viel Spaß bei der nächsten Lektüre!!!

    Lesefreude zu verschenken! :)

    Blogger schenken Lesefreude1008. Es sind 1008 Blogger, Verlage, Autoren, etc., die am heutigen Tag des Buches bei der Aktion “Blogger schenken Lesefreude” Bücher verschenken. Ich finde das eine unglaubliche Zahl und freue mich, ein kleiner Teil einer so lesebegeisterten Community zu sein.

    Genug geschwatzt, jetzt wird verschenkt. Zwei Bücher habe ich für Euch ausgesucht. Warum es gerade diese zwei geworden sind? Ich gebe zu, ich habe einen sehr banalen und eventuell unlauteren Grund: Ich habe sie noch nicht gelesen (standen im “to-read-Regal) und deswegen sehen sie noch so schön neu aus. *hüstel* Sollte die Aktion im nächsten Jahr noch einmal stattfinden, kann ich dann hoffentlich bereits meinen eigenen Krimi verschenken! :D Oder Euch rechtzeitig schöne neue Exemplare besorgen von Büchern, die ich dann selbst schon gelesen habe und empfehlen kann.

    Bitte fleißig hier im Blog kommentieren – Ihr kennt das ja schon vom Adventkalender – und morgen früh entscheidet das Los, aka random.org. Am besten schreibt Ihr auch dazu, welches der Bücher Euch mehr interesiert. Zur Auswahl stehen:

    Tag des Buches 2013

    Berndt Schulz: Die verzauberten Frauen
    Ex-Kommissar Martin Velsmann genießt die Freuden des Ruhestands im romantischen Rheingau. Doch ein ungelöstes Rätsel aus seiner Kindheit lässt ihn nicht los. Seit Jahrzehnten quält ihn die Frage nach der Bedeutung des mysteriösen Pergaments, das in einem versteckten Grabmal im Zisterzienserkloster Eberbach entdeckt wurde. Woher stammt die Prophezeiung auf dem Pergament und was hat Clemens von Brentano damit zu tun? Wieso sind so viele Menschen hinter dem Fundstück her? Das intellektuelle Spiel schlägt in blutigen Ernst um, als ein mit archaischer Grausamkeit verübter Mord passiert und sogar Velsmanns Familie bedroht wird. Welche verborgenen Mächte sind hier am Werk? Wieso wollen die offiziellen Stellen alles vertuschen? Wie kann ein uralter Glaubenskrieg heute noch Opfer fordern? Martin Velsmann muss seinen schwierigsten und persönlichsten Fall lösen und zwar schnell.

    Helmut Barz: African Boogie
    Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen. Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen. Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt. Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt wenn es ein nächstes Mal gibt.

    Blogger schenken Lesefreude

    Blogger schenken Lesefreude

    Am 23. April ist der Welttag des Buches und dazu gibt es eine tolle Aktion: Blogger schenken Lesefreude; eine Gemeinschaftsaktion von buchbegeisterten Bloggern für lesebegeisterte Menschen.

    Eine tolle Sache, finde ich. Also werde auch ich mir noch ein besonderes Buch aussuchen, das ich dann am Welttag des Buches hier verschenken werde. :)

    Mitmachen kann man übrigens auch als Bücherblogger noch! Also los! Der 23.4. ist bald… :)

    Dann schreib doch einfach mit der Hand…

    Vor einer Weile traf ich mich mit meiner Autorenfreundin Anni Bürkl und als wir so beim Kaffee saßen, erzählten wir, von unseren aktuellen Schreibprojekten. Ich habe ja im November meinen Abgabetermin für den Hildesheimer Genusskrimi und so langsam sollten sich die Seiten mal füllen. Tun sie aber gerade nicht, momentan ist noch fast alles in meinem Kopf – Figuren, Szenen, wilde Verstrickungen… An sich lasse ich mich ja sehr gerne überraschen, was in meinem Buch noch alles so passiert. Anni dagegen plottet alles komplett durch. Nahezu das Gegenteil. Neugierig wie ich bin, war ich einem Selbstversuch gegenüber aufgeschlossen, habe das spannende Gewirr noch einen Moment länger in meinem Kopf behalten und entschieden, erst einmal “zuende zu plotten”. Blöde Idee, weil jetzt sitz ich da, Buch noch im Kopf, Seite leer.

    Annis Rat, als ich ihr also neulich beim Kaffee mein Schreiberleid klagte, dass die Finger einfach nicht über die Tasten huschen wollen: “Dann schreib doch einfach mit der Hand!” Na super. Nächste “blöde” Idee für einen Selbstversuch. Ich bin außerdem umgelernter Linkshänder, habe eine Sauklaue und aufgrund dieser viele schöne Sommernachmittag drinnen verbracht und die Geschichte von der Stadtmaus und der Feldmaus abschreiben müssen. Ein Wunder, dass ich keine Mäusephobie entwickelt habe. Oder Schreibphobie… Aber ich habe zugegeben seit den zwei sechsstündigen und der einen vierstündigen Klausur beim Abitur 1998 nicht mehr ernsthaft mit der Hand geschrieben. Tippen kann ich dafür recht flink.

    Gestern habe ich also – weil mir wirklich eine sehr hübsche Kladde in die Hände fiel – zugeschlagen. Sie ist nun in meiner Tasche und ich dachte, heute im Zug auf dem Weg zur Arbeit wird mein erster Versuch. Ein Fehlschlag, weil der Zug war voll und ich hatte keine Sitzplatz, außerdem Triebwagenschaden und Umsteigen und so. Nun denn, der Heimweg heute Abend kann wird dann eben der zweite Versuch. Ich werde berichten.